Gebührenvergleich
Die ausgewiesene Gebühr ist selten der ganze Preis. Dazu kommt der Spread, also die Differenz zwischen Kaufkurs und Marktkurs, und bei kleinen Beträgen fällt ein Fixbetrag pro Kauf stärker ins Gewicht als jeder Prozentsatz. Dieser Vergleich rechnet alle drei zusammen.
Wie gerechnet wird
Der Vergleich rechnet zwei Posten zusammen. Kosten der Käufe: Betrag mal Gebührensatz, dazu ein allfälliger Fixbetrag, das Ganze mal der Anzahl Käufe. Bei einem monatlichen Sparplan sind das zwölf Käufe im Jahr, bei einem einmaligen Kauf genau einer. Kosten auf den Bestand: Depot-, Portfolio- oder Verwahrgebühr, gerechnet auf das, was nach Abzug der Kaufkosten tatsächlich als Bitcoin liegen bleibt.
Der zweite Posten ist der Grund für diese Seite. Über zehn Jahre ist eine jährliche Gebühr auf den wachsenden Bestand bei den Banken typischerweise grösser als alles, was die Käufe selbst kosten. Ein Vergleich, der nur die Handelsgebühr zeigt, stellt jede Bank mit Depot systematisch zu günstig dar und sieht dabei aus wie ein Ergebnis.
Die Annahme dahinter steht über der Tabelle und lautet: Der Kurs bleibt rechnerisch unverändert. Der Bestand wächst also allein durch die Käufe. Das ist keine Prognose, sondern die einzige Annahme, mit der sich eine bestandsabhängige Gebühr rechnen lässt, ohne eine Kursentwicklung zu behaupten. Sie wirkt in eine Richtung: Steigt der Kurs, fällt die Depotgebühr höher aus als hier ausgewiesen.
Fehlt ein Bestandteil, rechnet der Vergleich mit dem, was belegt ist, und schreibt die Lücke neben die Zahl. Das ist eine Änderung gegenüber früher, wo eine fehlende Angabe die ganze Zeile leer liess. Der Grund: Kein Anbieter beziffert seinen Spread. Ein Rechner, der darauf wartet, wäre nie zu gebrauchen. Jede ausgewiesene Lücke heisst dasselbe: Der echte Preis liegt höher als die Zahl daneben, nie tiefer.
Fremdwährungsbeträge, etwa eine Abhebegebühr in Dollar, werden mit einem hinterlegten Kurs der Schweizerischen Nationalbank umgerechnet. Kurs, Art und Abrufdatum stehen über der Tabelle. Ist für eine Währung kein Kurs hinterlegt, bleibt der Betrag aus der Rechnung heraus und erscheint als Lücke, statt geschätzt zu werden.
Ein Hinweis in eigener Sache: Diese Rechenweise stellt Anbieter ohne Depotgebühr besser dar als die frühere, und einer davon ist ein Partner dieser Seite. Deshalb steht die Methode hier vollständig und nicht in einer Fussnote. Jede Zahl der Tabelle lässt sich mit den Angaben auf dieser Seite nachrechnen.
Was der Vergleich nicht abbildet
Nicht enthalten sind die Netzwerkgebühren für den Abzug auf die eigene Wallet. Sie hängen von der Auslastung des Netzwerks ab und nicht vom Anbieter. Wer selten abzieht und mehrere Käufe sammelt, zahlt sie seltener.
Ebenfalls nicht enthalten: ob ein Anbieter die Auszahlung auf eine eigene Wallet überhaupt zulässt. Ein günstiger Anbieter, bei dem die Bitcoin nicht abgezogen werden können, ist für Selbstverwahrung unbrauchbar, unabhängig vom Preis. Das steht unter Börse, ETF oder selbst verwahren.
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